
Offen für alle interessierten ASPRO Mitglieder.
Seit 2021 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit dem Thema Inklusion in der Bühnenkunst mit dem Ziel die Entstehung inklusiver Produktionen zu fördern. Konkret ist ASPRO ein Ansprechpartner für Bühnenkünstler und -künstlerinnen mit spezifischen Bedürfnissen und bietet Informationen und Weiterbildungen für Künstler und Künstlerinnen mit und ohne spezifische Bedürfnissen an. Ziel ist, die Präsenz von Künstlern und Künstlerinnen mit spezifischen Bedürfnissen auf den Luxemburger Bühnen zu erhöhen.
MITGLIEDER
Annick Pütz ist Tänzerin, Choreografin und somatische Praktikerin durch Bewegung (Body-Mind Centering®). Zwischen 2009 und 2020 übernimmt sie die künstlerische Co-Leitung und Choreografie des Tanzprojekts blanContact im Mierscher Kulturhaus, mit professionellen (und nicht professionellen Künstlern und Künstlerinnen) mit und ohne spezifische Bedürfnisse (4 Kreationen und viele kleine Formate). In 2015 macht sie vorbereitende Körper- und Bewegungsarbeit und Choreographie für die Watt elo, Stück des Kollektivs DADOFONIC. Weitere Aktivitäten sind getanzte Kunstvermittlung im Museum für Menschen mit Sehbehinderung und inklusive Tanzworkshops.


Dagmar Weitze studierte Szenografie und Kostüme an der Universität Mozarteum (Master und Diplom). Sie ist seit vielen Jahren bevorzugt im pädagogischen und sozialen Bereich tätig und hat eine Zusatzausbildung zur Theaterpädagogin absolviert. Sie war unter anderem künstlerische Leiterin des Kollektivs DADOFONIC, einer geschützten Werkstatt für darstellende und bildende Kunst, und arbeitete für das inklusive Tanzprojekt blanContact im Mierscher Kulturhaus.
Ela Baumann Musik-Tanztheater Regie. Ausgebildet an der Universität “Mozarteum” Salzburg mit Schwerpunkt Inklusive Musik und Tanzpädagogik vertiefte sich Ela Baumann schon während ihres Studiums in die Arbeit mit Gehörlosen. Bei dem Aufbau des inklusiven Kollektives Dadofonic in Luxemburg beteiligte sie sich vier Jahre als externer Coach und Regisseurin. Ihre eigenen Regiearbeiten zeichnen sich immer durch eine enge Verschlingung von Musik und Tanz aus. In ihren Musiktheaterproduktionen für Orchestern und Instrumentalensembles verwischt sie die Grenzen zwischen musikalischem und szenischem Spiel bis hin zu durchgängig choreographierten Orchesterauftritten.


Gilles Seyler ist Theaterpedagoge und blickt auf eine vielfältige künstlerische Erfahrung zurück, deren Grundlagen auf dem Theater beruhen. Er hat Schüler und Schülerinnen in Vorbereitungsklassen gecoacht und viele Klassen der Grund- und Sekundarstufe bei ihrer Theateraufführung begleitet. Seit mehr als zwei Jahren leitet er die Kannerbühn und den Jugendclub des Théâtre national du Luxembourg sowie das DADOFONIC-Kollektiv, eine professionelle Inklusionswerkstatt für Künstler und Künsterinnen mit spezifischen Bedürfnissen.
Giovanni Zazzera ist Tänzer und Choreograf und arbeitet seit mehreren Jahren mit Annick Pütz und Thierry Raymond am Tanzprojekt blanContact des Mierscher Kulturhauses, mit professionellen (und nicht professionnellen) Künstlern und Künstlerinnen mit und ohne spezifische Bedürfnisse. In 2021 entwickelt er mit dem Kollektiv Lucoda das Projekt Voix moi, ein generationenübergreifendes Begegnungsprojekt zwischen jungen Menschen mit und ohne spezifischen Bedürfnissen. www.zazzeragiovanni.lu


Laetitia Lang ist Theaterpädagogin, Regieassistentin und Theatermacherin. Sie lebt, lernt und kreiert zwischen Luxemburg und Wien. Sie studierte Bildungswissenschaft an der Universität Wien und absolvierte die Ausbildung für Schauspiel- und Theaterpädagogik am Institut für angewandtes Theater in Wien. Seit der Ausbildung arbeitete und arbeitet sie an verschiedenen Häusern als Theaterpädagogin und Regieassistentin. U.a. Im Theater Akzent (A), dem Burgtheaterstudio (A), dem Dschungel Wien (A), der Open Stage Theaterwerkstatt (A), den Rotonden (L), dem Kinneksbond Mamer (L), MASKéNADA (L), Théâtre du Centaure (L) und weitere. Sie ist im Vorstand der Literaturstunde (A) und organisiert interdisziplinare Lesungen und sowie im Vorstand des Künstler*innenkollektiv MASKéNADA. An ihrer Arbeit interessiert sie besonders die künstlerischen Begegnungsformate, die vielfältigen Möglichkeiten sich mit ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen auseinanderzusetzen und sie transparent zu machen sowie die Fantasie anzuregen und zum Leuchten zu bringen.
